Mit
dem Konditionalsatz lassen sich reale (wahrscheinliche) oder irreale
(unwahrscheinliche) Bedingungen ausdrücken.
Der
reale Bedingungssatz:Wenn
eine Bedingung als reale Gegebenheit einer Handlung oder eines
Geschehens angesehen wird, wird das Wort jestliže (wenn/falls)
verwendet oder aber an das Verb die Nachsilbe –li gehängt
(Letzteres allerdings nur in der schriftlichen Hochsprache).
Umgangsprachlich werden Sie manchmal anstatt jestliže auch das
verkürzte jestli zu hören bekommen.
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BEISPIELE
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Jestliže
si hraji, dělá mi to radost.
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Wenn
ich spiele, habe ich Spaß.
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Učíte-li,
budete mít úspěch.
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Wenn
Sie viel lernen, werden Sie Erfolg haben.
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Der
irreale Bedingungssatz:
Mit
diesem Satzkonstrukt werden hypothetische, irreale Bedingungen
ausgedrückt. Das „wenn“ wird dabei – abhängig
vom Subjekt – folgendermaßen ausgedrückt:
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„wenn“ im
irrealen Bedingungssatz
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1. Person
Singular
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2. Person
Singular
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3. Person
Singular
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kdybych
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kdybys
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kdyby
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1. Person
Plural
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2. Person
Plural
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3. Person
Plural
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kdybychom
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kdybyste
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kdyby
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Das
Verb wird beim irrealen Bedingungssatz im Partizip Präteritum
ausgedrückt.
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BEISPIELE
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Kdybych
si hrála, měla bych hodně
zábavy.
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Wenn
ich spielen würde, würde ich
viel Spaß haben.
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Kdybyste
se hodně učili, měli byste
úspěch.
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Wenn
Sie viel lernen würden, würden Sie
Erfolg haben.
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Das
nächste Kapitel erklärt Ihnen den Temporalsatz.
Wie Sie es gewohnt sind von dieser Grammatik, finden Sie auch dort
anschauliche Beispiele.